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Gebrauchsarbeit


"Nimm dem Teckel die Jagd - und

du nimmst ihm die Wurzeln seiner Kraft"!

Dr. Fritz Engelmann

Dr. Robert Bandel



Jagdgebrauchsprüfungen


 

Viel wicht´ger noch als gute Waffen 
ist´s, gute Hunde anzuschaffen. 
Denn ohne Hilfe guter Hunde 
geht nutzlos manches Wild zugrunde. 
(Czernin und Ledebur 1951)

Seit der Gründung im Jahre 1888 in Berlin, gilt in der Satzung des DTKs der verankerte Grundsatz, den Teckel mit einem formvollendeten Körper zu züchten, sein ursprüngliches Wesen zu erhalten, seine jagdlichen Anlagen zu bewahren und zu fördern - im Sinne der tierschutzgerechten Achtung vor dem Geschöpf - in der waidgerechten Jagd.


Anmeldeschluß: 14 Tage vor Prüfungsbeginn bei  der Geschäftsstelle der Sektion Bayerischer Wald. 


 Auf die Prüfungsordung (PO) des DTK und der FCI-Prüfungsordnung - i.V. mit den allgemeinen Prüfungsbedingungen des JGHV - wird verwiesen

 

  • Auf § 6 Haftung gem. Prüfungsordnung DTK wird insbesondere verwiesen.
  • Hundeführer und sonstige Beteiligte nehmen an den Prüfungen sowie Veranstaltungen aus ihrer eigenen Verantwortung für sich und ihrem Hund teil, unter Ausschluß jeglicher Haftung des Veranstalters.
  • Heiße Hündinnen sind vor Prüfungsbeginn der Suchenleitung bzw. Prüfungsleitung zu melden und separat zu verwahren gilt auch bei BhFK/95.
  • Der Melder versichert durch seine Unterschrift, daß für den gemeldeten Hund eine Haftpflichtversicherung besteht.
  • Jeder Führer ist für die Einhaltung der jagd - und waffenrechtlichen Vorschriften selbst verantwortlich. Der gültige Jagdschein ist bei Prüfungsbeginn vorzuweisen. Ausnahmen vom Jagdscheinzwang sind in ausreichendem zeitlichem Vorfeld im Anhalt an die Rahmenrichtlinie des JGHV bei der Suchenleitung bzw. Prüfungsleitung schriftlich zu beantragen.
  • Nur der Prüfungsleiter bzw. Suchenleiter fällt die Entscheidung über die Prüfungszulassung. Für Hunde in Nichtjägerhand ist bei der Anmeldung bzw. vor Prüfungsbeginn ein ausreichender Versicherungsschutz schriftlich nachzuweisen.
  • Annahme der Meldungen erfolgt in der Reihenfolge.
  • Zur Anmeldung ist der Meldeschein und eine aktuelle Kopie der Ahnentafel - Vorder- und Rückseite – zwingend erforderlich.
  • Gültiger Impfnachweis sind dem Suchenleiter bzw. Prüfungsleiter vorzulegen.
  • Bei der Anmeldung bzw. Nennung ist die Meldegebühr sofort fällig. Sie kann entweder bar, per Scheck oder durch Überweisung auf das Konto der Sektion entrichtet werden.
  • Anmeldungen bzw. Nennungen ohne Meldegebühr können nicht angenommen, bzw. bearbeitet werden.
  • Nenngeld ist Reugeld 
  • Die Verpflegung während der Prüfung ist aus dem Rucksack, wenn dazu keine besonderen Angaben gemacht werden.

Warum Prüfungen

Besondere Rasseneigenschaften des Dachshundes

  1. Gehorsam - ist für die jagdliche Verwendung des Dachshundes besonders von Bedeutung. 
  2. Schußfestigkeit
  3. Spurlaut
  4. Schweißarbeit
  5. Stöbern
  6. Bauarbeit

Anlageprüfungen


1.   Schussfestigkeitsprüfung (Sfk)

Der Hund hat sich in freier Suche ca. 30 m vom Führer zu entfernen und soll nach Abgabe von zwei Schrotschüssen keine Angstreaktion zeigen

2.    Wassertest (Wa.T.)

Der Hund soll nach Abgabe von zwei Schrotschüssen eine tote Ente ca. 8 m aus tiefem Wasser holen und am Ufer landen.Der bestandene Wassertest gilt als Schussfestigkeitsprüfung.(SfK)

3.    Spurlautprüfung (Sp)

Der Hund soll die Spur eines Hasen, den er nicht eräugt hat, aufnehmen und dieser lauthals folgen. Nase, Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit werden in einem Feldrevier geprüft.


Jagdgebrauchsprüfungen


1.   Stöberprüfung (St)

Der Hund soll eine geschlossene Waldparzelle mit dichtem Unterwuchs selbständig, ausdauernd und weit ausholend absuchen und beim Aufstöbern von Haarwild diesem lauthals folgen bis es das Treiben verlassen hat oder erlegt worden ist.

Voraussetzung: (Sp) oder ( Vp)

 

2.   Stöbern im Jagdbetrieb (StiJ)

Dabei handelt es sich um eine Arbeit in der Jagdpraxis und wird nur ausschließlich einer Bewegungsjagd bewertet. Der Hund hat hier Dickungen und Bestände mit reichlich Unterwuchs nach Wild abzusuchen, es zu finden und zum Verlassen des Einstandes zu bringen.

Voraussetzung: (Brauchbarkeitsnachweis)

3.   Eignung zur Stöberarbeit mit Schwarzwild (ESw)

Die Prüfung wird in einem Schwarzwildgatter durchgeführt, in dem mind. zwei Stück wehrhaftes Schwarzwild enthalten sein müssen.

Voraussetzung: (Sp,Vp,St,) oder( WaS) 

4.   Schwarzwild / Natur (SauN)

Der Hund wird vom Stand geschnallt.Er muss die Bestände selbständig annehmen und weiträumig absuchen. Gefundenes Schwarzwild ist anhaltend zu verbellen und zum Verlassen der Einstände zu bewegen.

Voraussetzung: (ESw) 

5.   Waldsuche (WaS)

Der Hund soll unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist das umstellte Waldstück weit ausholend, gründlich und ausdauernd, mit regelmäßigem Kontakt zum Führer, abzusuchen. Vorkommendes Wild ist in Bewegung zu bringen und lauthals zu jagen.

Bei beiden Prüfungen wird auch der Gehorsam bewertet, wie Führigkeit, Benehmen bei der Waldsuche, Ablegen und Schussruhe, sowie Benehmen am Stand beim Treiben.

Voraussetzung: (Sp) oder (Vp) 

6.    Schweißarbeit auf künstlicher Wundfährte (SchwhK/20)

Der Hund hat in einem Waldrevier eine mindestens 1000 m lange - über Nacht stehende - getupfte oder getropfte Schweißfährte mit drei Wundbetten und drei Haken zu arbeiten.

7.   Schweißarbeit auf künstlicher Wundfährte mit Fährtenschuh (SchwhKF)

Der Hund hat in einem Waldrevier eine mindestens 1000 m lange, über Nacht stehende, mit dem Fährtenschuh getretene Wundfährte zu arbeiten. Im Fährtenverlauf befinden sich je zwei Bögen und Wundbetten, sowie drei bis vier Verweiserpunkte.

8.  Erschwerte Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte (SchwhK/40)

Die erschwerte Schweißprüfung entspricht der Schweißarbeit auf künstlicher Fährte, jedoch muß die Fährte über zwei Nächte stehen.

9.   Schweißarbeit auf natürlicher Wundfährte (SchwhN)

Die Nachsuche erfolgt mindestens 400 m am Riemen auf natürlicher Wundfährte. Das Stück muss während der Nachsuche zur Strecke kommen.

Voraussetzung: (SchwhK) 

    10.   Verbandsschweißprüfung (VSwP) und (VSwP/F) JGHV

 

Voraussetzung: (Sp) und älter als 24 Mon.

Richter: 3 Richter (Sw)

Ordnung für Verbandsschweißprüfung (VSwPO) 

11.  Vielseitigkeitsprüfung (Vp)

Sie ist die Meisterprüfung für unsere Jagdhunde. Sie besteht aus Gehorsamsfächer, Schweißarbeit, Stöbern und Spurlaut.


Bauarbeiten


1.   Eignungsbewertung am Kunstbau (BhFK/95)

Der Hund hat in eine Kunstbauanlage einzuschliefen, Hindernisse zu überwinden und den hinter Gittern abgeschieberten Fuchs zu finden und zu verbellen.

Voraussetzung : (Sp) oder (Vp)

2.   Bewertung an  Natur - und Kunstbauten (BhN)

Die Arbeit wird am befahrenen Natur - oder Kunstbau durchgeführt.

 

Voraussetzung: (BhFK/95) 


Anmerkung:

Details zu den einzelnen Prüfungen und Bewertungen, wie

  • Anzahl der Richter
  • Zulassungen zu Jagdgebrauchsprüfungen
  • Durchführung von Prüfungen usw.

ist aus der Prüfungsordnung (PO) des DTK,  i.V. mit den allgemeinen Prüfungsbedingungen des JGHV, der FCI- Prüfungsordnung, der CACIT-Vollgebrauchsprüfung und der FCI - Reglement Europa - Cup-Prüfung für Erdhunde, zu entnehmen.