<<< Aktuelles und Neues von der " Sektion - JGHV - DTK " aktualisiert am 04. August 2020 <<<

<<< Nächster Termin der Sektion: VP, W.a.T und Sfk am 5. September 2020 <<<


"Nimm dem Teckel die Jagd - und

du nimmst ihm die Wurzeln seiner Kraft"!

Dr. Fritz Engelmann - Gera/Thüringen

 Dr. Robert Bandel - Kehl-Rhein/Baden

Verfaßer :  " DER  DACHSHUND "



JAGDGEBRAUCHSPRÜFUNGEN


 

Viel wicht´ger noch als gute Waffen 
ist´s, gute Hunde anzuschaffen. 
Denn ohne Hilfe guter Hunde 
geht nutzlos manches Wild zugrunde. 
(Czernin und Ledebur 1951)

Seit der Gründung im Jahre 1888 in Berlin, gilt in der Satzung des DTK der verankerte Grundsatz, den Teckel mit einem formvollendeten Körper zu züchten, sein ursprüngliches Wesen zu erhalten, seine jagdlichen Anlagen zu bewahren und zu fördern - im Sinne der tierschutzgerechten Achtung vor dem Geschöpf - in der waidgerechten Jagd.

Ohne einen brauchbaren Jagdhund ist eine waidgerechte Jagdausübung nicht möglich.

Darum bezweckt der Verein die Förderung der Ausbildung und Durchführung der Prüfung der Jagdgebrauchshunde nach den Bestimmungen des Deutschen Teckelklub (DTK) i.V. mit dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV).

Der Jagdgebrauchshundverband ist assoziirtes Mitglied im Deutscher Jagdverband (DJV).

Beide Verbände arbeiten bei der Ausbildung und Zucht von brauchbaren Hunden eng miteinander zusammen.


Anmeldeschluß: Bitte 14 Tage vor Prüfungstermin bei  der Geschäftsstelle der Sektion Bayerischer Wald. 

 Auf die Prüfungsordung (PO) des DTK ( ab 01.01.2020 neue PO )und der FCI-Prüfungsordnung - i.V. mit den allgemeinen Prüfungsbedingungen des JGHV - wird verwiesen

Wichtiger Hinweis des JGHV:

Ersatzweises Führen - Führen ohne Jagdschein

JGHV - Mitteilung der Geschäftsstelle:

Artikel aus " Der Jagdgebrauchshund " 8/2019

Zu den Prüfungen des JGHV sind alle Hunde zugelassen, die der Satzung des JGHV § 23 ( gültig ab 1.1.2011 ) entsprechen. Auf § 6 PO DTK Haftung wird insbesondere verwiesen.Hundeführer und sonstige Beteiligte nehmen an den Prüfungen sowie Veranstaltungen aus ihrer eigenen Verantwortung für sich und ihrem Hund teil, unter Ausschluß jeglicher Haftung des Veranstalters.Die jeweiligen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen sind einzuhalten.

Der gültige Impfpass ist mit der Ahnentafel der Prüfungsleitung bzw. Suchenleitung unaufgefordert vor Prüfungsbeginn vorzulegen.

Heiße Hündinnen müssen vor Prüfungs - oder Bewertungsbeginn beim Obmann gemeldet werden. Sie sind auch vor Prüfungsbeginn bzw. Bewertungen und auch bei Zuchtschauen der Suchenleitung, Prüfungsleitung bzw. Zuchtschauleitung zu melden und separat zu verwahren. Gilt nur bei allen Schweißprüfungen und BhFK/95 Bewertungen sowie bei Zuchtschauen. Bei allen anderen Anlagen - und Jagdlichen Prüfungen des DTK sind heiße Hündinnen nicht zugelassen.

Der Melder versichert durch seine Unterschrift, dass für den gemeldeten Hund eine Haftpflichtversicherung besteht.

Gem.PO § 2 Zulassung zu Jagdgebrauchsprüfungen und nicht jagdlichen Prüfungen Abs.5 ist beim Führen ohne Jagdschein der Versicherungsschutz für diesen Zweck mit der Meldung nachzuweisen.

Jeder Führer ist für die Einhaltung der jagd - und waffenrechtlichen Vorschriften selbst verantwortlich. Der gültige Jagdschein ist bei Prüfungsbeginn vorzuweisen. Ausnahmen vom Jagdscheinzwang sind in ausreichendem zeitlichem Vorfeld im Anhalt an die Rahmenrichtlinie des JGHV. bei der  Prüfungsleitung schriftlich zu beantragen.

Nur der Prüfungsleiter fällt die Entscheidung über die Prüfungszulassung. 

Annahme der Meldungen erfolgt in der Reihenfolge.

Die Nennung zu Prüfungen und Bewertungen ist nur auf dem  MELDESCHEIN für Gebrauchsarbeit möglich.

Eine aktuelle Kopie der Ahnentafel ( Vorder- und Rückseite ) sowie Besitz eines gültigen Jagdscheins und der Versicherungsschutz und unter Vorauszahlung des Nenngeldes, sind die Bedingungen zur Zulassung von Prüfungen und Bewertungen.   

NENNGELD IST REUGELD !

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                                     Bankverbindung:                          

                                     Volksbank - Raiffeisenbank  Vilshofen

                         IBAN :     DE  62 7406 2490 0000 3131 90

                         BIC    :     GENODEF1VIR 

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Bei Prüfungen bzw. Bewertungen muss der Eigentümer des Hundes  Mitglied eines dem JGHV angeschlossenen Vereines sein. 

Die Verpflegung während der Prüfung ist aus dem Rucksack, wenn dazu keine besonderen Angaben gemacht werden.


                                             Meldegebühr pro Hund für DTK Mitglieder

 Für Hundeführer die nicht Mitglied im DTK sind wird für den zu führenden Hund die doppelte Meldegebühr fällig


Prüfungen - Bewertungen Gebühren €
 

 

Schussfestigkeit /  Sfk

Wassertest /  Wa.T.
Schweißprüfung / SchwhK / 20 / 40
Schweißprüfung ohne Richterbegleitung / SchwPoR 20 / 40
Verbandsschweißprüfung  / VSwP
Vielseitigkeitsprüfung / VP
Internationale VP / IntVp
Stöberprüfung / St
Waldsuche / WaS
Spurlautprüfung / Sp
Jagdl. Brauchbarkeit / Zusatz BPO LJV  Bayern  § 14 (Abs.b)   
Eignungsbewertung für die Bodenjagd / BhFK / 95
Begleithundeprüfung / BHP 1 2 3    je
Begleithundeprüfung Gesamt / BHP-G
Erschwerte Begleithundeprüfung / BHP-S  1 2 3 je
Erschwerte Begleithundeprüfung / BHP-S -G
 

 

15.-
15.-
50.- / 75.-
100.-
 
70.-
 
50.-
 
45.-
20.-
50.-
17.-
51.-
17.-
51.-

Besondere Rasseneigenschaften des Dachshundes

  1. Gehorsam - ist nicht nur für den jagdlichen Einsatz bzw. Prüfungen des Dachshundes besonders von Bedeutung , auch bei den sogenannten Begleithundeprüfungen hat Gehorsam absolute Priorität.
  2. Schußfestigkeit                  ( Sfk )
  3. Wassertest                            ( Wa.T. )
  4. Spurlaut                                 ( Sp )
  5. Schweißarbeit                     ( SchwhK )                   mehrere  Möglichkeiten
  6. Stöbern                                   ( St )                               mehrere  Möglichkeiten
  7. Waldsuche                             ( WaS )
  8. Bauarbeit                               ( BhFK/95 / BhN )     mehrere  Möglichkeiten
  9. Vielseitigkeitsprüfung      (  Vp / IntVP)                mehrere  Möglichkeiten

Anlageprüfungen


1.   Schussfestigkeitsprüfung (Sfk)

Der Hund hat sich in freier Suche ca. 30 m vom Führer zu entfernen und soll nach Abgabe von zwei Schrotschüssen keine Angstreaktion zeigen.

Voraussetzung: ab 5 Monate.

2.    Wassertest (Wa.T.)

Der Hund soll nach Abgabe von zwei Schrotschüssen eine tote Ente ca. 8 m aus tiefem Wasser holen und am Ufer landen.Der bestandene Wassertest gilt als Schussfestigkeitsprüfung.(SfK)  Ein Teil der Zuchtzulassung erfüllt.

Voraussetzung: ab 5 Monate.

3.    Spurlautprüfung (Sp)

Der Hund soll die Spur eines Hasen, den er nicht eräugt hat, aufnehmen und dieser lauthals folgen. Nase, Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit werden in einem Feldrevier geprüft. Ein Teil der Zuchtzulassung erfüllt.

Voraussetzung: ab 5 Monate. (SfK)


Jagdgebrauchsprüfungen


1.   Stöberprüfung (St)

Der Hund soll eine geschlossene Waldparzelle mit dichtem Unterwuchs selbständig, ausdauernd und weit ausholend absuchen und beim Aufstöbern von Haarwild diesem lauthals folgen bis es das Treiben verlassen hat oder erlegt worden ist. Die Gehorsamsfächer haben bei dieser Prüfung Priorität, sowie das Finden von Wild.

Voraussetzung: (Sp) oder ( Vp)

 

2.   Stöbern im Jagdbetrieb (StiJ)

Dabei handelt es sich um eine Arbeit in der Jagdpraxis und wird nur ausschließlich einer Bewegungsjagd bewertet. Der Hund hat hier Dickungen und Bestände mit reichlich Unterwuchs nach Wild abzusuchen, es zu finden und zum Verlassen des Einstandes zu bringen.

Voraussetzung: Keine Altersbegrenzung ,  (Brauchbarkeitsnachweis)

3.   Eignung zur Stöberarbeit mit Schwarzwild (ESw)

Die Prüfung wird in einem Schwarzwildgatter durchgeführt, in dem mind. zwei Stück wehrhaftes Schwarzwild enthalten sein müssen.

Voraussetzung: (Sp,Vp,St,) oder( WaS) 

4.   Schwarzwild / Natur (SauN)

Der Hund wird vom Stand geschnallt.Er muss die Bestände selbständig annehmen und weiträumig absuchen. Gefundenes Schwarzwild ist anhaltend zu verbellen und zum Verlassen der Einstände zu bewegen.

Voraussetzung: (ESw) 

5.   Waldsuche (WaS)

Der Hund soll unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist das umstellte Waldstück weit ausholend, gründlich und ausdauernd, mit regelmäßigem Kontakt zum Führer, abzusuchen. Vorkommendes Wild ist in Bewegung zu bringen und lauthals zu jagen.

Bei beiden Prüfungen wird auch der Gehorsam bewertet, wie Führigkeit, Benehmen bei der Waldsuche, Ablegen und Schussruhe, sowie Benehmen am Stand beim Treiben.

Voraussetzung: (Sp) oder (Vp) 

6.    Schweißarbeit auf künstlicher Wundfährte (SchwhK/20)

Der Hund hat in einem Waldrevier eine mindestens 1000 m lange - über Nacht stehende - getupfte oder getropfte Schweißfährte mit drei Wundbetten und drei Haken zu arbeiten.

Voraussetzung: älter als 1 Jahr (SfK)

7.   Schweißarbeit auf künstlicher Wundfährte mit Fährtenschuh (SchwhKF)

Der Hund hat in einem Waldrevier eine mindestens 1000 m lange, über Nacht stehende, mit dem Fährtenschuh getretene Wundfährte zu arbeiten. Im Fährtenverlauf befinden sich je zwei Bögen und Wundbetten, sowie drei bis vier Verweiserpunkte.

Voraussetzung: älter als 1 Jahr,  (SfK)

8.  Erschwerte Schweißprüfung auf künstlicher Wundfährte (SchwhK/40)

Die erschwerte Schweißprüfung entspricht der Schweißarbeit auf künstlicher Fährte, jedoch muß die Fährte über zwei Nächte stehen.

Voraussetzung: älter als 1 Jahr, (SfK)

9.   Schweißarbeit auf natürlicher Wundfährte (SchwhN)

Die Nachsuche erfolgt mindestens 400 m am Riemen auf natürlicher Wundfährte. Das Stück muss während der Nachsuche zur Strecke kommen.

Voraussetzung: älter als ein Jahr(SchwhK) 

    10.   Verbandsschweißprüfung (VSwP) und (VSwP/F) JGHV

 

Voraussetzung: (Sp) und älter als 24 Mon.

Richter: 3 Richter mit der Fachgruppe (Sw)

Ordnung für Verbandsschweißprüfung (VSwPO) 

11.  Vielseitigkeitsprüfung (Vp)  ( VpoSp)

Sie ist die Meisterprüfung für unsere Jagdhunde. Sie besteht aus Gehorsamsfächer, Schweißarbeit, Stöbern und Spurlaut.

Voraussetzung: ab 5 Monate (SfK)


Bauarbeiten


1.   Eignungsbewertung am Kunstbau (BhFK/95)

Der Hund hat in eine Kunstbauanlage einzuschliefen, Hindernisse zu überwinden und den hinter Gittern abgeschieberten Fuchs zu finden und zu verbellen.

Voraussetzung : (Sp) oder (Vp)

2.   Bewertung an  Natur - und Kunstbauten (BhN)

Die Arbeit wird am befahrenen Natur - oder Kunstbau durchgeführt.

 

Voraussetzung: (BhFK/95) 


Anmerkung:

Details zu den einzelnen Prüfungen und Bewertungen, wie

  • Anzahl der Richter
  • Zulassungen zu Jagdgebrauchsprüfungen
  • Durchführung von Prüfungen usw.

ist aus der Prüfungsordnung (PO) des DTK ( ab 01.Januar 2020 neue PO ) zu entnehmen.

 

Die Sinnesleistung des Hundes und die Intelligenz des Menschen, das zusammen kompensiert

sichert den Erfolg der Hundeausbildung